Das passende Geschenk für jede Situation und individuell gestaltet

Juli 9, 2015 by: admin

Nächtelanges Grübeln, schon beinahe schmerzhaftes Kopfzerbrechen! Das ist es, was es manchmal bedeutet, für jemanden ein Geschenk zu finden, das ihn erfreut, das nicht zu teuer ist, das aber auch Sinn macht und nicht am Ende achtlos in irgendeiner Ecke verstaut wird. Ganz einfache Beispiele aus dem täglichen Leben? Die gibt es zu Hauf und jeder hat sie schon am eigenen Leib erlebt oder sogar selbst verschenkt: Die Krawatte, die der Onkel immer nur trägt, wenn er die Nichte oder den Neffen trifft, von denen er das ungeliebte Stück im grausigen Muster geschenkt bekommen hat. Die zwar teure, aber kitschige Vase, die im hintersten Eck im dunklen Keller verstaubt, solange die Schwiegermutter nicht im Anmarsch ist, die mit vielen Worten dieses nicht zur Wohnung und zum Geschmack der Schwiegertochter passende Geschenk überreicht hat; ein Danaergeschenk par excellence, denn Unheil droht, wenn dies ans Tageslicht kommt. Dazu noch die ewig gleichen Gutscheine, Verlegenheitsgeschenke und Restposten-Notkäufe: Sie sind ein Graus für den Schenker und den Beschenkten; der eine weiß eigentlich schon an der Kasse beim Bezahlen, wie er und sein Präsent ankommen werden, der Empfänger ist sich nicht sicher, soll er sich freuen oder lieber nicht. Doch wie jedes Mal heißt die Aufgabe, erst einmal das passende Geschenk für den jeweiligen Anlass und Empfänger zu finden.

Kriterien für ein passendes Geschenk

Wer gerade über eine Geschenkidee nachdenkt und den zündenden Einfall noch nicht hatte, muss sich über bestimmte Kriterien klar werden. Der Anlass, zu welchem das Geschenk besorgt werden soll, das Alter und die Interessen der zu beschenkenden Person, das eigene Verhältnis zu diesem Menschen und den (ideellen oder materiellen) Wert, den das Präsent haben darf. Die 50-jährige Arbeitskollegin aus der anderen Abteilung wird hier ein völlig anderes Resümee bringen, als der beste Freund, der gerade erfolgreich sein Studium beendet hat. Nicht unbedingt ist ein erfreutes Gesicht des Empfängers abhängig von der Summe, die man für das Geschenk ausgegeben hat. Hier kommt nämlich der ideelle Wert als eventuell zusätzlicher Stressfaktor zum Tragen – und da kann das krakelige, selbst gemalte Bild eines Kindes auf zerknittertem Papier das teure, goldene Collier um ein Vielfaches übertrumpfen, kann ein von der benachbarten Wiese gezupftes Blümchen den teuren Rosenstrauß vom Lieferdienst der lokalen Gärtnerei ausstechen. Von Fall zu Fall setzen sich andere Faktoren zu einem „passenden Geschenk“ zusammen – und leider missglückt diese Auswahl in vielen Situationen. Ist das Geschenk erst überreicht, gibt es kein Zurück: Hat der Empfänger seine Post geöffnet, ein noch so aufwendig verpacktes Paket ausgepackt, ist es zu spät, über den Inhalt, über Worte oder gestalterische Feinheiten nachzudenken.

Weihnachten – Stress pur bei Geschenk-Auswahl und Grußkarten

Schon überhaupt an alle zu denken, die mit einem Weihnachtsgeschenk oder wenigstens einer Karte erfreut werden sollen, ist für viele Menschen in der Vorweihnachtszeit reiner Stress. Listen werden geschrieben und abgearbeitet und dennoch stellt man dann am 23.12. fest, doch jemanden vergessen zu haben – und dann heißt es rennen. In überfüllten Geschäften, umgeben von Menschen in der gleichen Situation, sucht man dann nach einem Präsent und endet immer wieder beim Verlegenheitsgeschenk oder Gutschein, beides Zeugen des Vergessens, der Einfallslosigkeit oder, zumindest in den Augen des Beschenkten, sogar Gleichgültigkeit. Genau so kommt aber die billige Standardkarte mit den uralten Floskeln bei einem Geschäftspartner an, den man im Weihnachtsstress vergessen hat, nachdem man ein ganzes Jahr mit ihm erfolgreich zusammengearbeitet hat. Derartige Fehler sollten eigentlich nicht unterlaufen; dennoch sind sie nicht zu vermeiden und passieren Jahr für Jahr.

Alljährlich legen sich viele eine Strategie zurecht: Die Geschenke, die spontan als passend erscheinen, werden rechtzeitig besorgt. An die Geschäftspartner, Kollegen und Mitarbeiter sendet man individuell gestaltete Grußkarten, vielleicht mit einem Präsentkorb oder einer anderen Aufmerksamkeit (ein guter Wein, erlesene Pralinen etc.) verbunden. Damit sind wichtige Dinge bereits erledigt. Nachhorchen, was nahestehende Personen sich wünschen könnten, ihre Hobbys filtern, vielleicht über besondere Interessen nachdenken (zum Beispiel die Fahrt im Sportwagen oder einen Ballonflug): das komplettiert die Liste sehr schnell. So bleiben kurz vor dem Fest nur noch einige wenige Besorgungen und das Verpacken und Überreichen der Geschenke. Wer das Basteln der paar Weihnachtskarten für die Familie und nächsten Freunde nicht auf Mitte Dezember verschiebt, erreicht schon mit einfachen Mitteln ungetrübte Weihnachtsfreude.

Ein Blick noch auf die ideellen Geschenke, die bei einem kleinen Budget oder eher schwierig zu beschenkenden Personen die einzige Möglichkeit bleiben: Was soll die Oma bekommen, die wirklich alles hat, was sie zum Leben braucht, die einem aber so viel bedeutet, dass man sie am liebsten mit Geschenken überhäufen würde? Hier kommt in der heutigen stressigen Lebensart vor allem Zeit als wertvolles Geschenk in Frage. Jede Stunde und Minute der heiligen Freizeit, für die Großmutter „geopfert“, ist hier hochgeschätzt; verpackt in ein gemeinsames Kaffeetrinken, in einem zusammen geplanten Ausflug, ein miteinander gekochtes Mittagsmahl und so weiter. Auch liebe Worte, in einer selbst gestalteten Weihnachtskarte oder einem Kalender, gespickt mit Fotos von den Liebsten, eingebunden, sind hier deutlich wertvoller für den oder die Beschenkten, als der ewig gleiche Gutschein vom präferierten Bettenhaus oder aus der Parfumerie. Geachtet wird bei derartigen Geschenken nicht der Geldwert des Präsents, sondern die Zeit, die dafür aufgewendet wurde oder die Mühe, die man sich mit den eigenen Händen gemacht hat. Ein Punktesieg auf der ganzen Linie können also auch günstige oder kostenlose Geschenke sein.

Ungeliebte Anlässe für Geschenke und Grüße

Es gibt durchaus Anlässe, die man am liebsten ignorieren möchte, weil sie traurig, lästig oder auf andere Art unwillkommen sind. Man kann aber nicht den Kopf in den Sand stecken, wenn der heimlich gehasste Abteilungsleiter sein Firmenjubiläum feiert oder (nach dem Klischee) die Schwiegermutter zum runden Geburtstag einlädt. Ebenso erfordern schlimme Ereignisse Worte des Grußes und der Anteilnahme, wenngleich man auch lieber einfach schweigen würde. Doch selbst bei Trauerkarten gibt es große Unterschiede – die Standard Karte, die mit einer Floskel die Anteilnahme ausdrückt, oder als Gegensatz stilvolle Trauerkarten für die schlimmen Momente im Leben, die Bestürzung und Mitgefühl ganz anders kund tun.

Noch das geringste Problem für eine passende Auswahl von Geschenken sind Fälle, wie der hier beispielhafte Abteilungsleiter. Sich vor der Verantwortung drücken, bei der Sammlung der Kollegen mit bezahlen und auf der von anderen besorgten Glückwunschkarte unterschreiben: So zieht man sich aus der Affäre. Schon die Personen, mit denen man im Familienkreis des lieben Friedens willen klarkommen muss, stellen beim Thema „passendes“ Geschenk aber eine Schwierigkeit dar. Auch hier kann aber eine individuell gestaltete Karte mit trefflich gewählten Worten, Motiven und sonstigen Inhalten eine Brücke sein. Ansonsten hilft leider sonst nichts, als aufmerksam zuhorchen und eine geeignete Idee für ein Geschenk finden, mit dem man den Schein wahrt und die Fassade aufrecht erhält.

Eine Chance: Individuelle Geschenkideen aus dem Netz

Einen schon beinahe universellen Weg, um individuelle und auf eine(n) bestimmte(n) Person(enkreis) zugeschnittene Geschenkidee zu finden, hat heute jeder griffbereit. Im Internet kann sich jeder, der verzweifelt nach einem Einfall sucht, in jeder Hinsicht Hilfe holen. So gibt es hier nicht nur individuelle Weihnachtskarten oder elektronische E-Cards für den Onlineversand, sondern auch eine Vielzahl interessanter Tipps:

-          Das Geschenk ist schon vorhanden, es fehlt nur eine pfiffige Idee, wie man dies durch eine außergewöhnliche, lustige, thematisch passende oder spektakuläre Verpackung noch peppiger gestalten könnte? Dann ist die Suche im Web das Non plus Ultra. Genaueste Anleitungen zum Verzieren, Einpacken und so weiter sind hier zu jedem Thema zu finden.

-          Es soll statt eines Päckchens ein Erlebnis verschenkt werden? In jeder Preisklasse, vom Candle Light Dinner bis zum Fallschirmsprung können besondere Abenteuer und Erlebnisse für jeden Geschmack gebucht und somit auch als Gutschein verschenkt werden. Ein Gutschein zwar, aber einer der außergewöhnlichen Art; hier macht vielleicht die Verpackung noch das Geschenk perfekt. Phantasie ist hier gefragt, oder eben die schnelle Hilfe aus dem Internet und ein wenig Geduld beim Umsetzen der Anleitungen.

-          Fotogeschenke sind eine unendliche Palette der Möglichkeiten, wiederum in vielen Preislagen Geschenke zu besorgen. Das Foto auf einem Kissen, auf einer Tasse oder Leinwand, eine Sammlung persönlich ausgewählter Bilder im Kalender und vieles mehr: Da lässt sich immer ein Gedanke aufgreifen, aus dem man das passende Geschenk für einen lieben Menschen macht.

-          Ebenfalls können Börsen genutzt werden, um lange gesuchte Schätze aufzutreiben. Herzenswünsche können oft nicht in modernen Geschäften oder Online Shops mit neuen Produkten erfüllt werden. Ein billig angebotener Garagenfund für den Oldtimer Liebhaber, zum Selbst-Restaurieren: Sogar mit vermeintlichem Schrott lässt man das Herz des Beschenkten höher schlagen. Die individuell gestaltete Grußkarte dazu, und schon strahlt ein Mensch vor Glück und Freude.

Abgelegt unter: Shopping

Comments are closed.